Kinder sind von Opern bekanntlich nicht gerade begeistert. Zum einen dauern sie lang, zum anderen ist oft kein Wort zu verstehen. Höchste Zeit, sagte sich die "Interactive Media Foundation", dass sich das ändert.

Die Macher haben dazu eine tolle Idee: Warum sollen Kinder nicht ihre eigene Oper erstellen? Darum ist der Name "Opera Maker" eigentlich schon Programm. Zur Auswahl stehen zunächst drei bekannte Opern in Kurzform, die das richtige Feeling für diese Musikwerke vermitteln. Danach dürfen die Kinder selbst ran. Sie sollen sich nicht nur das richtige Szenario aussuchen und erstellen, sondern auch bei den schrillen Kostümen Hand anlegen.

Doch der Knüller sind die Gesichter: Zum einen haben die jungen Komponisten die Wahl zwischen allerlei Mienen und Fratzen, sie können aber auch ein Foto von sich selbst schießen und so selbst zum Protagonisten werden. Der Höhepunkt ist natürlich die Aufnahmefunktion, um dann die eigene Stimme in das Stück einzusetzen. Dabei ist es dann egal, ob es sich um eine Arie, ein Lied oder einen gesprochenen Text handelt.

Fazit: Operation Oper, sehr kreativ.
     
Die App wurde nominiert für den Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI 2015. Das sagt die Fachjury:

Kinder entscheiden sich für eines von drei Grundthemen, individualisieren die Hauptrollen und kümmern sich um die Details von Rezitativen und Arien. Abschließend kann die Oper aufgeführt und gespeichert werden. Toll: Der Einsatz der Tablet-Kamera führt zu skurrilen Szenen. "Opera Maker" ist ein witziger, musikalischer Zeitvertreib und macht sicherlich Lust, ein bisschen tiefer in die Welt der Oper einzutauchen. Kostenlos.

TitelOpera Maker
Erscheinungsjahr2015
Art des SpielsMusikspiel
SpielgerätApps iPad/iPhone
Preis in Eurokostenlos
Verlag / BildrechteInteractive Media Foundation
Internet-ABC-Altersempfehlung9
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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