Spiel des Monats Juni 2016 

Beschreibung

"Nochmal vorlesen!" ist so ein Satz, den Eltern nur zu gut kennen. Kleine Kinder lieben Wiederholungen. Auch Bilderbücher können sich Kinder wieder und wieder anschauen.

Und mit der passenden App können sie immer wieder (fast) das Gleiche spielen. Da müssen gar nicht irgendwelche Highscores erklommen, schwierige Aufgaben gelöst oder böse Zauberer vertrieben werden. Es genügt schon, wenn die Kinder sich nach und nach spielerisch in den Szenarien zurechtfinden und immer wieder die eine oder andere kleine Aktion in Gang setzen.

Genau das können sie mit dieser interaktiven Wimmelspiel-App tun. Auf dem Piratenschiff, im Hafen oder schließlich in der "Style-Box", wo die eigene Piraten-Mannschaft nach Lust und Laune für die große Fahrt erstellt werden kann.

Segel setzen!

Mit Tippen und Schieben bringen die Kinder Leben in das Piratenschiff. Sie setzen die Segel und schon nimmt der Kahn Tempo auf. Sie können aber auch den Anker werfen und dem mutigen Schwimmer eine Runde im tiefen Wasser gönnen.

Das Piratenschiff hat etliche Kabinen, da wird gespielt, Kartoffeln werden geschält, es wird gekocht, es wird gebadet oder geschlafen. Und das Deck muss geschrubbt werden.

Wer mag, sammelt Steine - und stapelt sie im Schiffsbauch, ohne dass das Boot in eine Schieflage kommt. Oder man tippt auf den Steuermann, der dann mit seinem Akkordeon zu einem Ständchen aufspielt. Das lässt alle Schiffsbewohner tanzen!

Richtig beladen

Im Hafen gilt es, das Schiff zu laden, damit die Piraten genügend Proviant für ihre nächste Reise haben. Die Kisten an Bord zu bringen ist noch recht einfach, aber es ist nicht immer ganz leicht, die vielen Fässer an Bord zu rollen. Bei zu wenig Schwung bleiben sie an Land liegen und stapeln sich dann im Hafen.

Wer zu viel Kraft einsetzt, katapultiert seine Fässer über das Schiff hinaus. Es muss also nach der richtigen Taktik gesucht werden, um die Fässer auch wirklich an Bord zu bekommen. Und noch etwas ist wichtig: Das Schiff darf nicht überladen werden, dann versinkt es nämlich im Meer. Hier gilt es also, Grenzen auszutesten.

Außerdem spielen auf dem Hafengelände zwei Kinder Sackhüpfen. Die können sogar von zwei Spielern gleichzeitig bewegt werden. Wer ist wohl schneller? Und dann muss noch unbedingt ein Gefangener befreit werden, der Wachmann darf aber nicht aufwachen!

Eigene Piraten

Besonders viel Zeit werden die kleinen Piraten wohl in der Kleiderkammer verbringen, wo sie insgesamt 13 verschiedene Piratinnen und Piraten nach Lust und Laune neu einkleiden und mit dem passenden Styling versehen können.

Gelbe Piraten, rote Piraten, mit oder ohne Hut, mit Kopftuch und in Uniform, mit Augenklappe oder Holzbein. Und wenn das Kind möchte, setzt es einfach den Zufallsgenerator ein, der für ganz überraschende Kleidungsvorschläge sorgt.

Fazit

Eine schöne, liebevoll gestaltete Unterhaltungsapp für die jüngsten Kinder, abgestimmt auf die Bedürfnisse und Spielerfahrungen dieser Altersgruppe.

Einzig der Zugang zum Appstore über den ziemlich prominent angebrachten Button "Mehr Kinderapps" auf dem Startbildschirm ist nicht so glücklich gelöst. Zwar müssen die Kinder dazu im Multiple-Choice-Verfahren erst eine Rechenaufgabe lösen, mit einer guten Portion Glück können sie aber auch auf das richtige Ergebnis tippen.

Andererseits: Wer lässt schon zwei- oder dreijährige Kinder allein am iPad spielen? Und diese App bereitet ohnehin auch Erwachsenen Freude.

TitelMeine Piraten
Erscheinungsjahr2016
Art des SpielsLernspiel, Sonstiges
SpielgerätApps iPad/iPhone
getestet aufiPad 2, iOS 9.2
Preis in Euro2,99
Verlag / Bildrechtewonderkind
Internet-ABC-Altersempfehlung3
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
1Bewertung
0Kommentare
[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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