Monster Maker

Szene aus dem Spiel; Bild: Kosmos
Szene aus dem Spiel; Bild: Kosmos

Temperatur, Helligkeit und Lautstärke. Mit diesen drei Faktoren eröffnen sich in diesem Experimentierkasten zahlreiche Möglichkeiten, um unzählige Monster zu erschaffen oder selber Tests anzustellen. Die Messungen finden in der "realen Welt" statt. Anschließend werden die einzelnen Werte an die App gesendet und dort verarbeitet.

Aber wie kann man mit ein bisschen Hitze, Licht und Ton gleich eine ganze Monster-Mannschaft erstellen?

Als Captain der Forschergruppe "Bioformer" an Bord der Calypso II hat der Spieler die Aufgabe, das System aus fliegenden Inseln in Sensoria neu zu besiedeln. Nach einem Kometeneinschlag gibt es dort keine Wesen mehr und sämtliche Inseln bestehen nur noch aus kahlen Gesteinslandschaften. Zum Glück sind noch zwei Monstereier vor Ort, mit denen neue Monster gezüchtet werden können.

Die Eier müssen mit bestimmten Werten geprägt und anschließend ausgebrütet werden. Alle Werte können mit Sensoren in Echtzeit ermittelt werden. Dem Einfallsreichtum sind dabei keine Grenzen gesetzt, vieles ist möglich: Der Temperatursensor kann im Kühlschrank messen, der Lichtsensor im Keller liegen oder der Lautstärkesensor neben dem Plattenspieler stehen.

Diese Werte werden dann an die App gesendet: Es entstehen verrückte Monster, die je nach Prägung und Ursprungsei anders aussehen. Wichtig ist es als nächstes, die Kreaturen zu füttern, um neue Eier zu bekommen. Die Früchte dafür brauchen bestimmte Messwerte: die eine Frucht 21 °C und 45 dB, die andere 11560 Lux und -5 °C. Je genauer die Werte, desto mehr Früchte gibt es. So gewinnt der Spieler ein Einschätzungsvermögen für Helligkeit, Temperatur und Lautstärke.

Fazit: Ein kreatives Spiel, dass zur genauen Beobachtung der Umgebung anregt und den Umgang mit physikalischen Messwerten liebevoll visualisiert.

Platz 3 beim Kindersoftwarepreis TOMMI 2018 (Kategorie Elektronisches Spielzeug)

Das sagt die Kinderjury: "'Monster Maker' gewinnt den dritten Platz beim TOMMI in der Kategorie elektronisches Spielzeug, weil Experimente und Monster eine gute Mischung sind. Es macht großen Spaß, mit Messkugeln Werte zu Laustärke, Helligkeit und Temperatur 'einzufangen'. Mit diesen Werten kann man Monstereier prägen, sie auf Inseln setzen und dann färben. Werden die Monster gefüttert, bekommen zwei Monster ein Ei, das sie ausbrüten müssen. So ein Experimentierspiel müsste es auch mal in der Schule geben."

Bilder aus dem Spiel

Titel: Monster Maker
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Sonstiges, Strategie
spielbar auf: Apps iPad/iPhone, Apps Tablets/Smartphones (Android)
getestet auf: iPad
Preis in Euro: ca. 100,00
Verlag / Bildrechte: Kosmos
Freigabe (USK): ohne Altersbeschränkung
Internet-ABC-Altersempfehlung: 10
Spielspaß: 100
Lernwert:
Bedienung:
Technische Qualität:
Gesamtbewertung:
2 Bewertungen
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 18.03.2019]


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