Das Erfolgsrezept der Scribbelnaut-Serie lag in der Kreativität. Was immer Spieler für den Sieg benötigten, wurde als Wort eingegeben und schon – schwupp – gab es eine Leiter, eine Bombe oder einen Helikopter. Über die Jahre machte das großen Spaß, dieses Grundprinzip ermüdete aber auch nach einer Weile in seinen zahlreichen Varianten.

Für "Scribblenauts: Showdown" entfernen sich die Macher nun weitgehend von der Ursprungsidee. Herausgekommen ist ein fast neues Spiel, das auf die Charaktere und vereinzelte Elemente zurückgreift. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Zusammenspielen. So treten zum Beispiel zwei Gamer in drei Schwierigkeitsstufen gegeneinander an, um in zahlreichen Minispielen zu gewinnen.

Im Tanzspiel die Rechts-links-oben-unten-Pfeile im richtigen Takt zu treffen ist als Einfall nicht so neu. Mit Katapulten getürmte Gebäude einzureißen, das gab es auch schon als "Ballerburg" in der Steinzeit der ersten Computergames. Das Lande- und Lieferspiel mit dem Hubschrauber ist auch nicht ganz taufrisch. Und das Karten- und Brettspielszenario als Ausgangssituation ist spätestens seit "Mario Party" bekannt.

Origineller dagegen fällt das Angelspiel aus: Hier soll nicht nur ein dicker Fisch anbeißen, sondern der muss so nach oben gekurbelt werden, dass er dabei keinen der vorüberschwimmenden Fischschwärme berührt. Gar nicht so einfach.

Für jeden Sieg gibt es Punkte (Staries), damit können dann Zusatzelemente erworben werden. Auf das Eingeben von Worten wird hier dennoch nicht verzichtet. Vor jedem Minispiel gibt der Spieler einen Begriff ein. Schreibt er zum Beispiel "Blutdruckmessgerät", so wird das Ding beim Angelspiel zum Köder. Leider wirkt das eher verkrampft als witzig.

Fazit: Eine Minispielsammlung im "Scribblenauts"-Mantel, die nicht so richtig überzeugt. Spaß machen kann das Spiel trotzdem.

Bilder aus dem Spiel

  • Szene aus dem Spiel; Bild: Warner Bros.
  • Szene aus dem Spiel; Bild: Warner Bros.
TitelScribblenauts: Showdown
Erscheinungsjahr2018
Art des SpielsSonstiges
SpielgerätNintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One
getestet aufPlayStation 4
Preis in Euroca. 40,00
Verlag / BildrechteWarner Bros.
Freigabe (USK)ab 6 Jahre
Internet-ABC-Altersempfehlung8
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
2Bewertungen
0Kommentare
[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 10.04.2020]
Diesen Artikel bewerten
Bitte beachten: Beleidigungen und private Angaben (Adresse, Telefonnummer, Schule) werden nicht veröffentlicht, sondern gelöscht.
absenden
Zum Surfschein
Mediennutzungsvertrag

Fragen?

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Internet-ABC oder zu einzelnen Themen und Materialien? Wir helfen Ihnen gerne weiter! ​

Abschicken
E-Mail schreiben