Create setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die leider wenig miteinander zu tun haben. Der Spielumfang bietet elf schwebende Inselwelten zu Themen wie Jahrmarkt oder Weltraum. Ganz im Stil von "Crazy Machines" benutzen Tüftler hier verschiedene Objekte wie Rampen, Raketen und Magneten, um eine Kettenreaktion auszulösen, die zum Beispiel ein Auto durch einen brennenden Reifen befördert oder einen dicken Heißluftballon mit einem spitzen Gegenstand zerplatzen lässt. Für gelöste Rätsel gibt es so genannte Funken, mit denen der Knobelmeister neue Objekte kauft.

Statt absolut kreativer Knobel-Freiheit stehen dem Spieler jedoch nur bestimmte Objekte zum Lösen bereit. Der andere Spielteil setzt ganz auf die Verschönerung der Create-Welten. Mit bunten Stempeln, Aufklebern, Motiven, Farbpaletten und anderen Elementen aus dem riesigen Menü gestalten angehende Dekorateure hier die Spielumgebung um. Blühende Blumenteppiche auf dem Jahrmarkt und farbige Dinosaurier in der Raumstation bringen zwar kurzzeitig Spaß, werden aber doch recht schnell langweilig. Da die beiden Teile in keinerlei Verbindung zueinander stehen, wirkt Create etwas ziellos, was die Spielmotivation deutlich verringert.

Fazit: Kettenreaktionen und bunte Dekorationen - aber nicht so kreativ, wie es sich anhört.

TitelCreate
Erscheinungsjahr2011
Art des SpielsGeschicklichkeit
SpielgerätWii
Preis in Euro30,00
Verlag / BildrechteElectronic Arts
Freigabe (USK)ohne Altersbeschränkung
Internet-ABC-Altersempfehlung8
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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