"Der gestiefelte Kater" ist mit Abstand eines der durchgeknalltesten Kinderspiele. Dabei wird eigentlich nur die Handlung des Films zum aktiven Spielen angeboten. Und zu Beginn stehen auch alle Zeichen auf Langeweile, die Erwartung ist niedrig. Zum Beispiel beim Kämpfen. Während immer mehr Heerscharen an Degenkämpfern das Felltier angreifen, wehrt sich der Spieler durch exzessives Fechten. Kaum sind alle besiegt, kommen schon wieder neue Angreifer. Puh!

Aber: Durch das Fechten laden sich Zusatzfunktionen auf. So kann der Kater seinem Gegner einen ordentlichen Tritt verpassen oder einmal mit den Krallen über dessen Körper fahren. Lustig: Manchmal zieht der Kater auch seine Gitarre hervor und gibt mit seinen gesanglichen Künsten den Gegnern den Rest. Die Gitarre wird auch eingesetzt, sobald eine Katzendame auftaucht. Dann wird der Banderas-Kater zum ganz großen Verführer.

Und spätestens da hat einen das Spiel gepackt, weil es unglaublich lustig und gut gelaunt daher kommt. Gelungen ist auch die Mischung aus Film und Spiel, bei denen die Kinder nie genau wissen können, ob das gerade noch ein Film ist oder sie schon wieder dran sind. Der einzige Nachteil des abwechslungsreichen und urkomischen Spiels ist seine extrem kurze Spielzeit von etwa zwei Stunden.

TitelDer gestiefelte Kater
Erscheinungsjahr2011
Art des SpielsAction & Abenteuer
SpielgerätPlayStation 3, Wii, Xbox 360
Preis in Euro40,00
Verlag / BildrechteTHQ
Freigabe (USK)ab 6 Jahre
Internet-ABC-Altersempfehlung9
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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