Die niedliche Winzigkeit der Welt aus "Tiny Bang Story" zeigt sich in den Relationen zu normalen Alltagsgegenständen. Ein ganzes Haus mit mehreren Etagen, versteckten Treppchen, Durchgängen und Geheimzimmerchen hat hier etwa die Größe eines Schuhs. Eigentlich ganz süß!

Ebenso possierlich ist der grafische Stil, in dem das absolut textfreie Spiel gehalten ist. Hinweise auf diverse Rätsel werden in Bildsprache umgesetzt: So zeigt der rechte Bildschirmrand die Anzahl von Items wie Puzzleteilen oder Glühbirnen an, die im Suchbild gefunden werden sollen. Auch die liebe Omi auf der Couch im Turmzimmer gibt Tipps, indem sie per Gedankenblase den Lösungsweg andeutet. So scheint sie vom Wandbild zu träumen, dass der Spieler dann besser näher untersuchen sollte.

Auch kleine Minigames und Puzzleaufgaben gibt es zu entdecken. Der Welten-Restaurator setzt zum Beispiel ein futuristisches Eisenbahngefährt wieder zusammen und sammelt bei einer Partie Ballon-Schießen jede Menge Luftpost-Flaschen. Eine sehr hübsch inszenierte Miniwelt, die zum entspannten und subtilen Rätseln ohne Worte einlädt, aber gerade jüngeren Spielern leider wenig Orientierung bietet.

Fazit: Reizende Miniatur-Welt für Adleraugen und kluge Köpfe.

TitelThe Tiny Bang Story
Erscheinungsjahr2011
Art des SpielsQuiz & Denkspiele, Sonstiges
SpielgerätPC
Alterseinschätzung vom Internet-ABC7-11 Jahre
Preis in Euro20,00
Verlag / BildrechteNBG
Freigabe (USK)ohne Altersbeschränkung
Internet-ABC-Altersempfehlung8
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 14.03.2017]
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