Ein Textadventure muss ohne Bilder auskommen und allein durch die Story überzeugen. Das klassische Textadventure geht so: Es besteht nur aus Worten, der Spieler stellt sich alles in seinem Kopf vor. Entstanden ist dieses Genre in einer Zeit, als die Computer noch keine Grafik anzeigen konnten. Nun hat diese Gattung ihren Weg auch auf das Smartphone gefunden.

In der mit Horrorelementen ausgestatteten Story geht der kleine Bruder des Spielers auf einem Rummel verloren. Er wird entführt und in einem Tunnel zu einer anderen Welt verschleppt. Die Geschichte wird fast atemlos in Textzeilen erzählt. Ab und zu soll der Spieler eine Entscheidung treffen, die den Fortgang der Geschichte bestimmt oder ein abruptes Spielende bewirkt. Dann muss neu begonnen werden.

Eigentlich eine tolle Idee und ein super Ambiente. Nur bremst einiges den Spaß. Zum einen haben die Textpassagen kein gutes Rhythmusgefühl und sind aus Sicht einer Spieleinheit zu lang. Besonders schade ist aber, dass anscheinend die Macher nicht allein der Macht der Worte vertrauten. Darum gibt es wohl diesen Teppich von Geräuschen mit unheimlichen Raunen und Klängen, die aber einfach zu viel des Guten sind.

Fazit: Gute Idee, schwache Ausführung.

TitelDark Ride
Erscheinungsjahr2016
Art des SpielsAction & Abenteuer
SpielgerätApps iPad/iPhone
getestet aufiPAD
Preis in Euro2,99
Verlag / BildrechteCarlsen
Internet-ABC-Altersempfehlung12
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
1Bewertung
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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 01.04.2019]
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