Spiel des Monats April 2017

Beschreibung

Diese App führt uns in eine Welt mit handgezeichneten, detailverliebten Schwarzweißmotiven, in denen ständig Bewegung herrscht. Das ist auf den ersten Blick recht ungewöhnlich. Aufgabe ist es, in verschiedenen Wimmelszenarien bestimmte Figuren oder Gegenstände zu finden.

Kann das wirklich Spaß machen? Oh ja! Zumindest all denjenigen, die es gewohnt sind, genauer hinzugucken, die große Freude und Lust am Entdecken haben und sich solch einer Aufgabe gern und mit viel Geduld widmen.

Helfen kann man sich nur selbst

Nicht alle der angegebenen Personen und Gegenstände müssen gesucht werden. Es reicht immer eine bestimmte Anzahl. Dafür haben die Spielemacher allerdings auf eine Hilfefunktion verzichtet. Gilt es zum Beispiel, acht von zwölf Suchobjekten zu finden, dann müssen eben auch diese acht gefunden werden.

Unterstützung ist dabei keine zu erwarten, nur die Gesuchten geben einige Anhaltspunkte preis. In einer Sprechblase erscheint zu allen Fundsachen ein kurzer Text. Der ist allerdings mitunter etwas verklausuliert, witzig oder schräg und gibt durchaus auch mal Rätsel auf. Zum Beispiel "Merke dir immer, wo deine Säge abhängt, wenn du renovierst!" oder "Der Kajakfahrer von nebenan ist von einer langen Reise nach Hause gekommen und will jetzt nur noch fernsehen. Aber aaarrgghh, dieser Empfang!"

Kleine Anhaltspunkte und Versteckspiele

Was immer wieder passiert: "Genau, diese Dame (oder diesen jungen Mann) habe ich doch dort vor dem Hotel entdeckt!", freut man sich. Doch das stellt sich als Fehlalarm heraus, denn die oder der Gesuchte trägt zum Beispiel einen Hut, der doch ein ganz klein wenig anders aussieht. Weitersuchen heißt es also.

Hinterhältigerweise verstecken sich die Gesuchten mitunter hinter Büschen, die fortgewischt oder hinter Heuballen, die weggeräumt werden müssen. Die vielen Jalousien, Türen und Fenster in den Wohn- und Geschäftshäusern lassen sich meist öffnen, auch dahinter kommt schon mal ein Suchobjekt hervor. Das ist allerdings eher selten.

Inspizierend durch die Lupe schauen

Die verschiedenen Orte – wie zum Beispiel eine Farm, ein Campingplatz oder eine pulsierende Stadt – lassen sich im Überblick anschauen, man kann aber die gewünschten Bildausschnitte auch bequem heranzoomen, um sich die Details ganz genau anzusehen. Die zappelnden, tanzenden oder laufenden Personen, die fahrenden Autos, Busse oder Transporter, die Zelte, Felder oder Häuser können dann akribisch inspiziert werden.

Ungeduldige Spieler klicken einfach auf möglichst viele Objekte und Personen, um als "blindes Huhn" doch noch das entscheidende Korn zu finden. Andere gehen eher systematisch vor, was auf Dauer erfolgversprechender ist. Denn nicht immer kommt man mit Klicken weiter, weil eben auch mal gewischt und geschoben werden muss.

Fazit: Eine wunderbar skurrile Schwarzweißwelt

Mit dieser App lässt sich wunderbar die eigene Geduld testen und trainieren. Darüber hinaus macht es einfach Spaß, sich den Aufgaben zu stellen und in der skurrilen Schwarzweißwelt nach Figuren und Gegenständen zu fahnden.

Was anfangs noch relativ einfach ist, entwickelt sich im Spiel nach und nach zu einer echten Herausforderung. Dann verspürt man in dem schier unüberschaubaren Wimmelwusel zugegebenermaßen hin und wieder große Lust, einfach alles hinzuschmeißen. Soll doch suchen, wer will! Aber seltsamerweise ist letztendlich der Ehrgeiz stärker: Wäre doch gelacht, wenn ich das nicht schaffen würde!

Ein Wimmelsuchspiel, das Kindern und Erwachsenen Spaß macht!

TitelHidden Folks
Erscheinungsjahr2017
Art des SpielsQuiz & Denkspiele, Sonstiges
SpielgerätApps iPad/iPhone
Preis in Euro3,99
Verlag / BildrechteAdriaan de Jongh
Internet-ABC-Altersempfehlung6
Spielspaß
Bedienung
Technische Qualität
Gesamtbewertung
1Bewertung
0Kommentare
[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 24.06.2017]
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