In vielen Winterfilmen rieseln Flocken vom Himmel, Straßen sind weiß und Schauspielerinnen und Schauspieler stapfen durch dicke Schneemassen. Oft steckt dahinter Kunstschnee – ganz ohne Eiseskälte.

Früher mischte man Kunstschnee aus Zucker, Salz oder Wachs. 

Heute nutzt man meist ein besonderes Pulver. Wenn man es mit Wasser mischt, entsteht weicher Schnee, der sich sogar kühl anfühlt. Allerdings kostet er viel Geld und ist sehr rutschig. Am Set müssen deshalb alle gut aufpassen.

Papier-Schnee ist eine einfache Variante. Dafür wird Papier in winzige Flocken geschnitten. Er ist leicht, günstig und schnell verteilt. Aber Vorsicht: Wird er nass, klebt er zusammen. Deshalb nutzt man ihn meist nur in Studios.

Für längere Dreharbeiten gibt es Kunststoff-Schnee. Er bleibt stabil und kann immer wieder verwendet werden. Allerdings sieht er nicht immer ganz echt aus und ist nicht gut für die Umwelt.

Wenn im Film Schnee sanft vom Himmel fällt, ist das oft Schaum. Der wird mit Maschinen nach oben gepustet und wirkt wie kleine Flocken. Liegen bleibt er aber nicht. 

Manchmal gibt es auch gar keinen echten Schnee am Drehort – dann zaubert der Computer ihn dazu. So war es zum Beispiel bei "Frozen". In den “Harry Potter”-Filmen mischte man echten Kunstschnee mit Computer-Schnee.


Welchen Filmschnee würdet ihr am liebsten ausprobieren?


Welche Schnee-Idee findet ihr am spannendsten – und könnt ihr beschreiben, wie ihr selbst Filmschnee für ein eigenes Wintervideo basteln würdet?

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