Hilfe gegen Hunger: Lebensmitteltafeln
Habt ihr schon einmal Menschen vor Kisten mit Lebensmitteln stehen sehen? Das sind Tafeln. Dort bekommen Menschen Essen als Spende. Hier erfahrt ihr, wie Tafeln funktionieren, wer dort Hilfe bekommt und warum sie so wichtig sind.

Lebensmittel kommen von Supermärkten oder Bäckereien zur Tafel. Oft sind sie noch gut. Zum Beispiel ist die Verpackung kaputt oder das Mindesthaltbarkeitsdatum bald erreicht.
Dann verteilen die Tafeln das Essen an Menschen weiter. So wird weniger weggeworfen. Gleichzeitig freuen sich die Menschen über kostenlose Lebensmittel.
Zu den Tafeln kommen Menschen mit wenig Geld. Das können Familien, ältere Menschen oder Alleinerziehende sein. Auch Menschen ohne Wohnung dürfen kommen. Meistens müssen sie zeigen, dass sie Unterstützung brauchen.
Viele Helferinnen und Helfer arbeiten für die Lebensmitteltafeln freiwillig. Das nennt man Ehrenamt. Sie holen die Lebensmittel ab, sortieren sie und verteilen alles.
Doch es gibt ein Problem: Immer mehr Menschen brauchen Hilfe. Gleichzeitig gibt es weniger Spenden. Deshalb reicht das Essen manchmal nicht für alle aus.
In Deutschland helfen etwa 77.000 Ehrenamtliche bei den Tafeln. Das sind Menschen, die ihre Zeit schenken und kein Geld dafür bekommen.
In einem Jahr retten sie rund 265.000 Tonnen Lebensmittel. Damit unterstützen sie etwa 1,5 Millionen Menschen.

