"Das ist nicht fair!" sagen wir, wenn Freunde sich nicht an Vereinbarungen halten oder wir Pech haben. Aber was ist mit so genannten fairen Computern oder Handys? Auch die halten sich an Vereinbarungen und sagen nicht einfach „Pech gehabt!“ – Also, natürlich sagen das nicht die Geräte, sondern die Menschen, die die Geräte herstellen.

Egal ob Tablet oder Handy – beides sind moderne Computer. Sie haben zum Beispiel einen Bildschirm, der auf Berührungen reagiert. Und sie können vibrieren. Damit das alles geht, sind wertvolle Stoffe aus der Erde eingebaut: Zinn, Tantal, Gold und Wolfram. Leider werden diese Stoffe aber mit gefährlicher, körperlicher Arbeit aus der Erde herausgeholt. Und die sehr armen Leuten in Südamerika oder Afrika bekommen dafür nur einen geringen Lohn. Manchmal entsteht dabei auch giftiger Müll. Zusammengebaut werden die Computer dann häufig von anderen schlecht bezahlten Menschen in China.

All' diese Menschen haben also Pech gehabt. Das ist nicht fair, oder?

Seit einigen Jahren gibt es nun Firmen, deren Ziel ist es, Computer auf eine faire Weise zu bauen: Sie bemühen sich zum Beispiel, dass alle, die am Bau eines Handys beteiligt sind, gut bezahlt werden. Außerdem wollen sie auch fairer zur Umwelt sein: Viele Handys haben innen drin lauter eingeklebte Bauteile. Dadurch sind sie sie also leichter zu reparieren. Ist ein Teil kaputt, muss nicht das ganze Handy weggeworfen werden. So verursachen Handys weniger Müll.

Wenn wir solche Handys und Computer benutzen, sind wir auch fairer!

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6Kommentare
[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 08.07.2020]
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Jonas03.07.202012:07
guter tipp merke ich mir
Faire Handys sind WERT-VOLL03.07.202009:49
Ich finde den Hinweis sehr löblich. Es gibt bereits das Fairphone, welches zum Beispiel den Akku ausbauen lässt. Da bei der Herstellung weitmöglichst auf Schadstoffe und soziale Arbeitsbedingungen geachtet wird, ist der Preis dementsprechend hoch. Ich konnte es mir nicht leisten.
Aber es muss nicht immer ein neues Handy kaufen. Rebuy ist dort eine gute Alternative.
Seine eigenen Handys kann man übrigens bei missio (Katholisches Kindermissionswerk) über eine Sammelbox abgeben. Einige Pfarrgemeinen haben ebenfalls eine aufgestellt.
ben29.06.202010:19
hi lin du schreibst ja romane
LIN25.06.202014:04
Außerdem ist ein Nachteil auch, dass nicht jeder Handys und Computer kaufen kann, wenn sie teurer werden. Sogar ein " billiger " Laptop kostet oft 250 Euro oder mehr... Manche müssen sehr lange dafür sparen oder brauchen ihr Geld für wichtigere Dinge. In vielen Ländern (in Europa eigentlich überall) ist man benachteiligt, wenn man kein gutes Smartphone / keinen Computer hat. Sieht man schon bei Corona. Wenn eine Familie nur 1 PC hat, aber Eltern und alle Kinder einen Computer für Homeschool/Heimarbeit brauchen, ist es ein Problem. Aber es ist auch wichtig, den Leuten die die Sachen herstellen genug Geld zu zahlen...
LIN25.06.202013:59
Das mit dem fairen Preis ist schon mal ein guter Anfang. Aber wenn giftiger Müll entsteht und vielleicht auch gefährliche Dämpfe und schlechte Luft, hilft auch genug Gehalt den Menschen nicht, die dort arbeiten müssen. Man sollte auch die Situation dort verbessern! Genug Geld bezahlen ist wichtig, aber Gesundheit kann man nicht mit Geld kaufen und das hilft den Leuten auch nicht, wenn sie mehr Geld kriegen, aber später mal wegen dem Giftmüll krank werden...
luca22.06.202019:46
super aber für die anderen die kein handy oder computer haben nicht

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