Alle für einen – und gegen Mobbing

Gamer gegen Mobbing; Bild: Internet-ABC
Gamer gegen Mobbing; Bild: Internet-ABC

Endlich mal eine Geschichte, die gut ausgeht. Aber sie fängt schlimm an:

Adam Bahriz ist 17 Jahre alt, Amerikaner und ein super Spieler eines Internetspiels. Aber er ist sehr krank. Er ist beinahe blind und taub, hat eine verunstaltete Nase, die Zähne sind ihm fast alle ausgefallen.

Adam kann also nicht gut sehen, deshalb beugt er sich beim Spielen nah vor den Bildschirm. Wegen der fehlenden Zähne spricht er nur sehr undeutlich. All dies wird ihm bei einer Runde des Spiels fast zum Verhängnis. Das Internetspiel wird in einer Liga gespielt und jeder kann dabei zuschauen.

Vor laufender Kamera und mitten im Spiel mobbten ihn seine Team-Mitspieler derart, dass er in Tränen ausbrach. Schließlich warfen sie ihn aus ihrem Team und damit aus dem Spiel.

Da das Spiel online übertragen wird, gab es aber Zuschauer bei dieser Cybermobbing-Attacke. Und die machten sich stark für Adam. Sie fertigten Ausschnitte aus dem Spiel an und informierten die Liga. Schnell meldeten sich viele Menschen, die Adam ermutigten, feierten und lobten.

Einige Profi-Spieler luden ihn zum gemeinsamen Zocken ein. Und die Menschen sammelten Spenden für Adam, der sich nichts sehnlicher wünschte als eine Operation, um sein Gesicht wiederherzustellen. Das nötige Geld – rund 6000 Dollar – war schnell zusamen gekommen.

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 06.10.2018]


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