Spanische Schülerinnen und Schüler haben auf Anregung ihrer Lehrerin ein Strichmännchen auf Weltreise geschickt. Sie fotografierten das Männchen und verbreiteten das Bild über WhatsApp und über Soziale Netzwerke (zum Beispiel Facebook).

Alle, die das Bild bekamen, sollten es mit ihren Freunden teilen. Die Idee dahinter: Herauszufinden, wie weit das Strichmännchen herumkommt.

Innerhalb weniger Tage hatte es bereits 144 Länder bereist. Dabei hatte das Strichmännchen nicht nur schöne Erlebnisse. Einige machten Blödsinn, malten ihm ein ärgerliches Gesicht oder einen Bart. Es wurde auch mit blöden Kommentaren weitergeschickt.

Das alles aber gehörte zu dem Experiment der Lehrerin. Sie wollte der Klasse zeigen, was mit einem harmlosen Bild geschehen kann, wenn es unbeaufsichtigt weiterverbreitet wird.

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