Große Müllberge aus Kleidung sind ein Problem. Die Müllberge werden in Fotos aus Ländern wie Ghana in Afrika sichtbar. Oft kommt die Kleidung dabei aus Europa und ist neu! Die Europäische Union (EU) hat gegen das Müllproblem nun ein neues Gesetz beschlossen.

Ein T-Shirt verkauft sich im Geschäft nicht.  Was geschieht dann mit dem Kleidungsstück?

Oft wird es weggeworfen und verbrannt – obwohl es noch ganz neu ist. Jedenfalls war das bisher der normale Weg.

Seit dem 19. Juli 2026 gilt in der EU aber ein neues Gesetz: Große Unternehmen dürfen unverkaufte Kleidung und Schuhe nicht mehr einfach vernichten. 

Stattdessen sollen sie versuchen, die Sachen günstiger zu verkaufen, zu spenden oder zu recyceln (wiederzuverwenden). So sollen Rohstoffe gespart werden und es entsteht weniger Müll.

Das ist auch wichtig für die Umwelt: Für die Herstellung eines T-Shirts werden zum Beispiel Wasser, Strom und viele andere Rohstoffe verbraucht. Vor dieser Verschwendung soll das Gesetz schützen.

Unternehmen sollen außerdem auch Geld bezahlen, wenn nicht verkaufte Kleidung gesammelt, sortiert und aufbereitet werden muss. So sollen weniger Stoffe im Müll landen.

Ganz zufrieden sind Umweltverbände noch nicht mit dem Gesetz, denn: Es gilt zuerst nur für große Unternehmen. Kleine Firmen müssen sich noch nicht daran halten. 

Außerdem gibt es Ausnahmen. Kleidung darf in manchen Fällen doch vernichtet werden, wenn sie kaputt ist oder niemand eine Spende annehmen möchte.


Wohin kommt eure alte Kleidung?


Ist für euch das Gesetz gerecht?

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