In Deutschland gibt es viele Apotheken. Deshalb wird aktuell diskutiert, ob sie mehr sein können als Abholorte für Medikamente. Die Idee einer Jugendorganisation ist: Manche Apotheken könnten Hilfe für Kinder und Jugendliche anbieten. Wie könnte das aussehen?

Wenn Kinder oder Jugendliche große Sorgen haben, fällt es ihnen oft schwer, Hilfe zu suchen. 

Die Jugendorganisation OurGenerationZ hat dafür eine Idee vorgeschlagen: Manche Apotheken könnten ein sicherer Ort zum Reden sein ("Safe Space" auf Englisch).

In Berlin, Brandenburg und einigen anderen Regionen machen bereits Apotheken mit.

In den Apotheken können Kinder und Jugendliche ohne Termin über ihre Sorgen sprechen.
Das Apotheken-Team hört zu und hilft dabei, passende Beratungsstellen oder andere Hilfsangebote zu finden. 

Die Apotheke soll nur eine Verbindungsstelle zur Hilfe sein. Die Apotheken-Teams dürfen niemandem verraten, welche Probleme ihnen anvertraut wurden.
Sie haben eine Schweigepflicht. Genau so wie zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte.

Die Idee von Apotheken als sicheren Ort finden neben OurGenerationZ viele Leute gut. Denn: Apotheken sind leicht zu erreichen und haben oft lange geöffnet.

Es gibt aber auch Bedenken: Manche Fachleute finden, dass Apotheken-Teams für die Hilfe gut geschult werden müssen. Andere befürchten, dass kleine Apotheken nicht immer genug Ruhe für vertrauliche Gespräche bieten. Deshalb wird noch über die Idee diskutiert.


Wie findet ihr die Idee einer helfenden Apotheke?


Würdet ihr in einer Apotheke um Hilfe bitten?

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