Verlaufen? Bitte scannen!

QR-Code zum Testen; Bild: Internet-ABC
QR-Code zum Testen; Bild: Internet-ABC

Viele alte Menschen leiden unter der Demenz-Krankheit. Das bedeutet, dass sie andere Menschen und Orte nicht mehr erkennen. Sie verlaufen sich, finden nicht mehr nach Hause und wissen ihren eigenen Namen nicht.

In der japanischen Stadt Iruma hat man dagegen nun einen Ausweg gefunden. An Demenz leidenden Menschen wird ein QR-Code auf einen Fingernagel geklebt.

QR-Codes sind die rechteckigen Zeichen mit schwarzen und weißen Strichen und Punkten. Du findest sie oft auf vielen Werbeplakaten oder Produkten. Wenn man sie mit dem Smartphone scannt, bekommt man weitere Informationen oder landet auf einer Website.

In Japan informieren die Aufkleber über die Adresse und die Angehörigen des Demenzkranken. Wenn die Polizei jemanden findet, der nicht weiß, wohin er gehört, können so die Angehörigen benachrichtigt werden.

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3 Kommentare

[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 13.06.2017]


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cool man 04.04.2017 15:00
das ist der hammer
Gaemmast 13.03.2017 13:07
finde ich gut das die japanner sowas erfunden haben
Sira 09.03.2017 17:42
Ich weiß nicht ob es moralisch richtig ist, Menschen so einen Scanner, wie Hundechips, aufzukleben. Besser wäre es, dafür zu sorgen dass demente Menschen nicht alleine unterwegs sein müssen. Es sei denn die Person möchte selber so einen Scanner haben, zB. weil sie noch nicht so stark dement ist, dass sie nicht alleine weggehen sollte aber trotzdem so einen Scanner will. Sehr verwirrte Menschen können das selber aber nicht mehr entscheiden und sollten das nicht aufgezwungen bekommen.

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