Wenn der Winter kommt, fliegen viele Tiere in den Süden. Andere bleiben und legen sich bis zum Frühling schlafen. Andere mummeln sich in Nestern und Höhlen ein und kommen gut alleine klar. Anderen tut Hilfe gut. Das sind unsere Tipps.

Wir kramen im Winter unsere dicken Jacken und kuschligen Decken heraus, um uns vor der Kälte zu schützen. Und auch Tiere bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor.

Sie sammeln Futter und machen es sich zum Beispiel wie der Igel im feuchten Laub gemütlich.

In der Bildergalerie lest ihr, wie verschiedene Tiere überwintern und wie ihr sie dabei unterstützen könnt.

Bildergalerie

  • Igel

    Ein Igel im Gras.
    Ein Igel im Gras; Bild: Andy Willis auf Unsplash

    Igel schlafen im Winter tief und fest. Sie rollen sich in Laub oder Reisig ein. 

    Wenn ihr Laub liegen lasst, helft ihr ihnen. Baut einen kleinen Haufen aus Ästen als Igelbett. 

    Bitte schaut nicht nach, ob ein Igel eingezogen ist, denn er braucht Ruhe. 

    Falls ihr einen Igel seht, könnt ihr ihm mit nassem Katzenfutter helfen. Keine Milch! Die vertragen sie nicht.

  • Eichhörnchen

    Braunes Eichhörnchen isst Nüsse.
    Braunes Eichhörnchen isst Nüsse; Bild: Caleb Martin auf Unsplash

    Eichhörnchen schlafen nicht die ganze Zeit des Winters. Sie halten Winterruhe und wachen auf, wenn sie Hunger bekommen. Dann suchen sie Futter. 

    Ihr könnt ihnen Haselnüsse, Walnüsse oder Sonnenblumenkerne bereitlegen. Nehmt dazu eine trockenen Stelle. Stellt eine Schale mit Wasser daneben. 

    Wusstet ihr: Es gibt sogar Eichhörnchen-Futterhäuser.

  • Vögel

    Rotkelchen sitz auf einem Baumstumpf.
    Brauner und grauer Vogel auf grauem Ast; Bild: John McMahon auf Unsplash

    Manche Vögel ziehen in den Süden, einige Vögel bleiben im Winter hier. Rotkehlchen, Blaumeisen, Amseln oder Zaunkönige suchen dann nach Nahrung. Ein Futterhäuschen mit Körnern, Haferflocken oder Apfelstücken ist für sie eine gute Unterstützung. 

    Achtet immer darauf, dass das Häuschen sauber bleibt und die Vögel nicht in ihrem Futter hocken und dort Häufchen hinterlassen. So bleiben die Vögel gesund. Wichtig: Katzensicher sollte es auch sein.

  • Insekten

    Ein gelber Schmetterling nippt an Nektar von einer Blüte.
    Ein gelber Schmetterling nippt an Nektar von einer Blüte; Bild: Thomas Elliott auf Unsplash

    In Laub oder alten Pflanzenstängeln schlafen Marienkäfer, Florfliegen oder Zitronenfalter. Schneidet Pflanzen im Herbst also nicht ab. Lasst Blätter liegen. Das ist für viele Insekten ein sicheres Zuhause. 

    Manchmal verstecken sie sich auch bei uns im Keller. Ihr könnt für sie ein Schild malen: Bitte nicht anfassen.

  • Amphibien und Reptilien

    Brauner Frosch im Wasser.
    Brauner Frosch im Wasser; Bild: Ed van duijn auf Unsplash

    Auch Frösche, Molche und Zauneidechsen bleiben im Winter hier. Sie verstecken sich unter Steinen oder Wurzeln. Dort ist es warm genug. Sucht also im Winter nicht nach schönen Steinen und lasst alles in der Natur oder im Garten liegen.


Wie könntet ihr bei euch zuhause Tieren helfen zu überwintern?


Habt ihr schon einem Tier im Winter geholfen?

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