Warum sind manche Computerspiele erst ab 12 oder 18 Jahren freigegeben? In dieser Meldung erfahrt ihr, wer das entscheidet und worauf dabei geachtet wird.

Die USK schaut sich Videospiele ganz genau an. Sie prüft zum Beispiel:

  • ob ein Spiel gruselig ist,
  • ob Gewalt vorkommt oder man mit anderen Menschen chatten kann,
  • ob man etwas kaufen kann und ob es Schutz-Einstellungen gibt.

Wenn ein Spiel geprüft wurde, bekommt es ein Alterskennzeichen, zum Beispiel "ab 12 Jahren". Das zeigt: Ab diesem Alter soll das Spiel keine schlimmen Auswirkungen haben.

Wichtig: Das Zeichen sagt nicht, ob ihr das Spiel schon gut spielen könnt oder ob es euch gefällt. Trotzdem hilft es Familien dabei, passende Spiele auszuwählen.

Wie die Prüfung bei der USK genau abläuft, seht ihr in der Fotostory:

  • 1. Ein Spiel wird eingereicht

    Ein Spiel wird eingereicht, Bild: USK
    Ein Spiel wird eingereicht, Bild: USK

    Bevor ein Spiel eine Altersfreigabe bekommt, wird es bei der USK eingereicht. Das machen die Firmen, die das Spiel entwickelt haben. So kann die USK prüfen, für welches Alter das Spiel geeignet ist.

  • 2. Eine Sichterin spielt das Spiel durch

    Eine Sichterin sichtet das Spiel; Bild: USK
    Eine Sichterin sichtet das Spiel; Bild: USK

    Jetzt schauen sich Sichterinnen und Sichter das Spiel genau an. Sie sind mindestens 18 Jahre alt und machen diese Aufgabe freiwillig in ihrer Freizeit. Sie spielen das Spiel von Anfang bis Ende. So bekommen sie einen guten Überblick über alles, was im Spiel passiert.

  • 3. Ein Gremium wird einberufen

    Ein Gremium wird einberufen; Bild: USK
    Ein Gremium wird einberufen; Bild: USK

    Für jedes Spiel trifft sich ein Prüfgremium. In diesem Gremium sitzen 4 Fachleute. Sie arbeiten zum Beispiel in Schulen, in der Jugendhilfe oder mit Medien. Sie kennen sich gut mit Kindern, Jugendlichen und Spielen aus.
     

  • 4. Das Spiel wird im Gremium vorgestellt

    Im Gremium wird das Spiel vorgestellt. Die Sichterin oder der Sichter zeigt wichtige Stellen aus dem Spiel. So können alle sehen, worum es geht und was man im Spiel macht.

  • 5. Das Spiel wird im Gremium besprochen

    Eine Diskussion im Gremium; Bild: USK
    Eine Diskussion im Gremium; Bild: USK

    Danach sprechen die Fachleute im Gremium gemeinsam über das Spiel.

  • 6. Die Altersfreigabe wird festgelegt

    Die Entscheidung wird im Gremium getroffen; Bild: USK
    Die Entscheidung wird im Gremium getroffen; Bild: USK

    Am Ende entscheidet das Gremium über die Altersfreigabe. Dabei hilft auch eine staatliche Vertreterin oder ein staatlicher Vertreter. Diese Person achtet darauf, dass alle Regeln eingehalten werden. Sie stimmt zu oder lehnt die Entscheidung ab.

  • 7. Das USK-Zeichen erscheint

    Das Alterskennzeichen auf der Packung; Bild: USK
    Das Alterskennzeichen auf der Packung; Bild: USK

    Das Ergebnis sieht man später auf der Verpackung oder online. Dort steht zum Beispiel: USK 0, USK 6, USK 12, USK 16 oder USK 18. Es gibt auch Hinweise, warum das Spiel diese Freigabe bekommen hat, zum Beispiel wegen Chats oder Käufen im Spiel.

  • 8. Das Spiel wird im Archiv gelagert

    Die Einordnung im Archiv; Bild: USK
    Die Einordnung im Archiv; Bild: USK

    Zum Schluss wird das geprüfte Spiel im Archiv gelagert. So kann die Entscheidung später noch einmal nachgeschaut werden.


Achtet ihr auf die USK-Altersfreigabe?


Wie entscheiden eure Eltern, ob ihr ein Spiel spielen dürft oder nicht?

Stelle dir vor dem Absenden folgende Fragen:
  • Ist mein Text freundlich und respektvoll?
  • Ist mein Beitrag für alle verständlich?
  • Möchte ich, dass andere das über mich wissen?
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