Was ist Jazz?
Jazz ist eine Musikrichtung, die vor über 100 Jahren in den USA entstanden ist. Sie mischt Rhythmen und Musik aus Afrika und Europa.

Jazz ist eine Musikrichtung. Sie kann fröhlich, wild, ruhig oder traurig klingen.
Oft klingt Jazz nie ganz gleich. Das liegt an der "Improvisation". Das bedeutet: Musikerinnen und Musiker spielen nicht immer nach Noten. Sie verändern die Musik so, wie sie sich gerade fühlen.
Jazz hat viele Formen. Manche Menschen tanzen gern zu Swing. Andere mögen ruhigen Cool Jazz. Oft hört ihr dabei Trompete, Klavier, Saxofon oder Schlagzeug.
Jetzt zur Geschichte des Jazz: Schwarze Menschen prägten die Jazz-Musik ganz besonders. Zu dieser Geschichte gehört auch etwas sehr Ungerechtes: die Sklaverei. Sklaverei bedeutet, dass Menschen wie Besitz behandelt wurden. Sie verloren ihre Freiheit und mussten gegen ihren Willen arbeiten.
Viele verschleppte und versklavte Menschen aus Afrika brachten ihre Rhythmen, Lieder und Klangideen mit. Daraus entstand zuerst der Blues. Später entwickelte sich daraus der Jazz.
Jazz ist deshalb nicht nur Musik. Jazz erzählt auch von Ungerechtigkeit, Mut und Zusammenhalt. Viele Jazzmusikerinnen und -musiker setzten sich später gegen Rassismus und für gleiche Rechte ein.
Darum sagt die UNESCO: Jazz kann Menschen verbinden und steht für Frieden, Dialog und Freiheit. Seit 2011 gibt es den Internationalen Tag des Jazz jedes Jahr am 30. April.

