Browser - Sicherheit beim Surfen

Es gibt eine Reihe verschiedener Browser: Mozilla Firefox, Chrome (Google), Safari (Apple), Internet Explorer (Microsoft) und eine ganze Reihe weitere Browser verschiedener Hersteller, gerade im Bereich Tablets und Smartphones. Jeder Browser hat Vor- und Nachteile. Und jeder Browser bringt ganz eigene Sicherheits(vor-)einstellungen mit. 

Browser können Schutz vor "Phishing" bieten. Dabei wird mit betrügerischer Absicht versucht, an persönliche Daten zu kommen: an Namen, Adressen und Geburtsdaten, Passwörter, Zugangsdaten für das Online-Banking oder Kreditkarten-Nummern. E-Mails oder Internetseiten täuschen dabei einen falschen Absender oder Urheber vor. 

Die folgenden Websites zeigen auf, wie und wo Sie Sicherheitseinstellungen bei einzelnen Browsern vornehmen können:

Datenschutz

Neben der Sicherheit des Rechners ist bei der Einstellung des Browsers auch der Datenschutz ein wichtiges Thema. Firefox, Chrome und Internet Explorer bieten verschiedene Funktionen an, um beim Surfen weniger Datenspuren zu hinterlassen.  

  • Google Chrome: Datenschutzeinstellungen auswählen
    Auf dieser Seite erklärt Google, welche Einstellungen vorgenommen werden. Allerdings werden hier die Funktionen, die eher nachteilig für den Datenschutz des Einzelnen sind, positiv beschrieben. (Beispiel: "Ich möchte automatisch einige Systeminformationen und Seiteninhalte an Google senden, um bei der Erfassung schädlicher Apps und Websites zu helfen.")
  • Firefox: Datenschutz und Sicherheitseinstellungen
    Mozilla bietet hier Erklärungen zur Suche und zum Suchverlauf (Chronik), zur Barrierefreiheit, zum Kontrollzentrum des Browsers, wo gezeigt wird, wie man welche Einstellungen (z. B. zum Tracking) vornehmen kann und zu den Standortdaten, die manche Websites verlangen.
  • Safari: Bereich "Datenschutz" der Einstellungen
    Cookies, Tracking und wie sich dies mithilfe des Browsers Safari verhindern lässt – dies erklärt diese Website von Apple.

Cookies

Wer kennt das nicht: Man informiert sich im Internet über eine geplante Anschaffung, z. B. eine neue Kaffeemaschine, und sieht bei weiteren Surftouren fortan vor allem Werbung für Kaffeemaschinen und Produkte, für die sich Menschen interessiert haben, die ebenfalls eine Kaffeemaschine gekauft haben. Wie funktioniert das? Die Antwort ist ganz einfach: Mit Cookies.

Cookies sind kleine Dateien, die der Browser auf Ihrem Rechner ablegt, um Ihr Nutzungsverhalten zu dokumentieren: Wonach Sie im Netz suchen, welche Produkte Sie sich ansehen oder wie oft Sie eine bestimmte Website aufrufen. So kann der Anbieter eines Internetauftrittes sein Angebot Ihren Bedürfnissen anpassen. Ursprünglich wurden Cookies entwickelt, um eingegebene Daten auf interaktiven Websites zu speichern und damit sicherzustellen, dass Sie bei erneutem Aufsuchen der Seite nicht alle Eingaben wiederholen müssen - Sie können also beispielsweise "eingeloggt" bleiben. 

Das macht das Surfen auf Seiten, bei denen die Identität des Nutzers von Belang ist, z. B. bei Online-Shops oder in sozialen Netzwerken, durchaus angenehm.

Cookies sind auch nicht gefährlich in dem Sinne, dass durch sie beispielsweise Viren verbreitet werden. Eher ergeben sich datenschutzrechtliche Probleme, nämlich dann, wenn von Ihnen ein Nutzerprofil erstellt wird und dazu die Informationen von verschiedenen Anbietern verwendet und zu einem "Profil" kombiniert werden. Gezielte Werbepost kann eine Folge sein.

Haben mehrere Nutzer zum gleichen Computer Zugang, besteht außerdem die Gefahr, dass eingegebene Daten in Cookies abgelegt wurden und nun von jemand anderem "genutzt" werden. Dass Sie sich für Kaffeemaschinen interessiert haben, weiß also schnell auch jeder andere Nutzer Ihres Computers (solange Sie keine separaten Benutzerkonten angelegt haben).

Sie können selbst entscheiden, ob, wie lange und welche Cookies Ihr Browser akzeptieren soll oder nicht. Außerdem lassen sich einmal abgelegte Cookies - wie übrigens auch der "Verlauf", der Ihre Bewegungen im Internet nachzeichnet - auch wieder löschen.

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