Mit Hilfe der Bluetooth-Technik ist eine kabellose Datenübertragung zwischen zwei Geräten möglich: Auf dem Handy gespeicherte Musik kann so über einen Bluetooth-Lautsprecher abgespielt werden. Oder die Verbindung zwischen Computer und Maus und Tastatur benötigt keine Kabel mehr, sondern nur eine Bluetooth-Verbindung. Durch die zunehmende Vernetzung von Gegenständen im Haushalt ergeben sich so vielfältige Nutzungsmöglichkeiten - hier spricht man dann vom "Internet der Dinge".

Nur einschalten, wenn nötig!

Da es zudem immer wieder auch Sicherheitslücken gibt, sollte Bluetooth nur eingeschaltet werden, wenn es gerade benötigt wird. Eine Trennung der Schnittstelle ist schnell und bequem über das Bluetooth-Symbol möglich.

Besonders im öffentlichen Bereich wie in Bussen und Bahnen sollte das Bluetooth über die Einstellungen in den unsichtbaren Modus geschaltet werden. So wird eine Kopplung mit unbekannten Geräten von vornherein vermieden. Achten Sie besonders auch bei ihren Kindern auf diese Regeln und reden Sie mit Ihnen hierüber. Grundsätzlich können über Bluetooth auch unangemessene oder gefährliche Inhalte versendet werden.

Gesundheitliche Aspekte

Abhängig von der Bluetooth-Klasse und vom jeweiligen Abstand können von dieser elektromagnetischen Strahlung prinzipiell gesundheitliche Risiken ausgehen. Über die Gefahren informiert das Bundesamt für Strahlenschutz:

Vorsicht bei öffentlichen WiFi-Hotspots

Im Café, in Bussen und Bahnen oder am Flughafen – überall werden mittlerweile öffentliche WLAN bzw. Wi-Fi-Zugänge angeboten. Überprüfen sie grundsätzlich die Authentizität dieser Netzwerke. Mit jedem Smartphone kann über das "Tethering" ein Hotspot aufgebaut und frei benannt werden. Ein Hotspot wie "Cafe Müller" muss nicht unbedingt zu diesem gehören.

Bedenken Sie, dass in jedem offenen Netzwerk potentielle Datendiebe mit dem richtigen Wissen bei Ihnen alle Inhalte mitlesen können. Dinge wie Online-Banking sind hier also auf jeden Fall tabu.

Hier gibt es Tipps zum Surfen an WiFi-Hotspots:

Gefahren für Kinder durch Tracking-Apps

Auch ein dauernd eingeschaltetes GPS ist allein vom Stromverbrauch und der damit reduzierten Akkulaufzeit nicht sinnvoll. Umstritten sind GPS-Tracker-Apps, mit denen Kinder überwacht werden:

Falls Sie dies für Ihre Kinder nutzen möchten, sollten Sie vorher über Sicherheitslücken und damit verbundenen Gefahren informieren. Experten raten in jedem Fall von Billig-Apps in diesem Bereich ab: Schulwege von Kindern können verfolgt oder Gespräche belauscht werden:

Auch bei Google gibt es mit der App "Family Link" die Möglichkeit, für Kinder Filter einzurichten, Apps zu sperren und die Nutzung zu überwachen. "Google Family Link" sollte aber nicht als permanentes Überwachungstool verwendet werden:

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