Keine Frage: Smartphone, mobiles Internet und Apps wie Facebook oder WhatsApp sind in der Grundschule "angekommen". Grundschüler nutzen digitale Medien entweder selber oder kennen sie aus ihrem Familienalltag. Eine reflektierte Nutzung findet aber oft nicht statt. Gerade deshalb sollte bei Schülern in der Grundschule ein altersgemäßer, verantwortungsvoller und kreativer Zugang zu digitalen Medien eingeübt werden.

Lehrer sind daher weniger als "Chatpartner" in Sozialen Netzwerken gefragt, sondern eher als Begleiter, die einen sicheren Umgang mit digitalen Medien veranschaulichen. Themen wie "Wie funktioniert das Internet?", "Was sind persönliche Daten?" oder "Was bedeutet Chatten?" stehen hier im Vordergrund, um Kinder auf ihrem Weg in die "digitale Welt" zu begleiten. Dafür ist der persönliche und direkte Bezug zu Lehrern wichtig, der nicht durch digitale Lerngruppen über Soziale Netzwerke ersetzt werden kann. 

Außerdem sprechen natürlich die Altersfreigaben der Sozialen Netzwerke gegen eine Interaktion zwischen Lehren und Grundschülern über Facebook und WhatsApp.

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[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 12.09.2020]
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Dieser Artikel ist Teil des Schwerpunkts "Kommunikation mit Schülern über WhatsApp und Facebook?"

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