Die Vorbereitungen

Gute Planung ist alles. Bevor die Website gebaut wird, stehen Überlegungen an, wie sie aussehen sollten. An wen richtet sich die Website? Muss sie Seriosität ausstrahlen oder darf sie eher locker und flippig daherkommen? Was soll an Inhalten vermittelt werden und wie soll dies geschehen? Über Videos, Texte, Bilder?

Einige grundsätzliche Erwägungen über Inhalt und Gestaltung der Webseite sollte man also gleich zu Beginn anstellen.

Inhalt

  • Bevor es ans Werk geht, sollte man sich auf dem guten alten Papier aufzeichnen, was man veröffentlichen möchte, welche verschiedenen Bereiche die Website beherbergen wird und wie die Navigation verlaufen soll.
  • Eine wichtige Überlegung: Was will ich meinen zukünftigen Besuchern bieten? Der zentrale Begriff heißt: Nutzen. Was haben die anderen Surfer von meiner Seite?
  • Man muss das Rad nicht neu erfinden! Gucken Sie, wie es die anderen machen. Welche Seiten gefallen Ihnen? Wie wird navigiert? Was hat sich da eingebürgert? Surfer sind daran gewöhnt und finden sich auf einer Website, die ebenso verfährt, auf Anhieb zurecht. Die besten Seismografen für diese Entwicklungen sind die Onlineangebote der großen Medienhäuser.
  • Keine "Textwüsten" anlegen. Das heißt: Die Texte in kleinen Blöcken und überschaubar anbieten.
  • Aktualität: Der bekannte Satz "Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern", gilt auch fürs Internet. Webseiten, die lange nicht gepflegt werden und auf denen nichts Neues erscheint, locken keinen Besucher an. Man sollte also daran denken, auch für die Aktualisierung Zeit und Ressourcen einzuplanen.
  • Ein sogenannter Relaunch gehört zu jeder Website, unter anderem, weil Surfverhalten und Nutzung sich ändern. Aber auch, weil es immer neue Anwendungen und Weiterentwicklungen gibt. Versuchen Sie also, Ihre Internetpräsenz auch kritisch zu begleiten und nutzen Sie die Möglichkeiten für Veränderungen.

Gestaltung

  • Unternehmen nennen es "Corporate Design" oder "Corporate Identity". Gemeint ist damit das gesamte Erscheinungsbild des Unternehmens - vor allen Dingen in den Kommunikationsbereichen. Zwar muss sich ein privater Website-Betreiber nicht stur an ein eigenes CD halten, aber ein einheitliches Design auf allen Seiten und möglicherweise ein eigenes Logo lassen die Website bereits sehr viel professioneller aussehen.
  • Der bekannte Spruch "Weniger ist mehr" hat auch hier seine Gültigkeit. Übervolle Seiten oder Seiten, auf denen es an allen Ecken und Enden blinkt und zappelt, werden die Besucher eher abschrecken, als sie zu einem wiederholten Besuch einzuladen.
  • Alles, was den Surfer zum Warten verurteilt, wird ihn schnell zum Wegklicken veranlassen. Also bei den Dateien (besonders bei den Bildern) auf das richtige Format und die richtige Größe achten.
  • Schön, wenn man für seine Seite ein attraktives Intro gebastelt hat, aber alle, die öfter auf diese Seiten kommen, verzichten darauf dann gern. Für sie muss es die Möglichkeit geben, dieses Intro zu überspringen.

[Veröffentlicht oder aktualisiert am: 01.06.2017]


Hinweis

Dieser Artikel ist Teil des Schwerpunkts "Erstellung einer Schul- oder Projekt-Website".

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