Immer mehr Satelliten im All
Geschätzte Lesedauer: 3 Minuten
Viele Satelliten umkreisen inzwischen die Erde. Sie helfen bei Wettervorhersagen, Navigation und Internet. Doch die steigende Zahl sorgt auch für Probleme. Vor allem Weltraumschrott beschäftigt Forschende und Raumfahrtorganisationen.

Satelliten sind Geräte, die hoch über der Erde im All fliegen. Sie helfen uns im Alltag.
Manche liefern Informationen für das Wetter. Andere sorgen dafür, dass Fernsehen und Internet funktionieren. Auch Smartphones nutzen Satelliten, um den richtigen Weg zu finden.
Raketen bringen Satelliten ins All. Länder, Raumfahrtorganisationen und Firmen wie Space X oder Amazon schicken sie dorthin.
Heute fliegen mehr Satelliten um die Erde als jemals zuvor. Und es sollen noch viele weitere dazukommen.
Doch Satelliten halten nicht ewig. Manche werden zur Erde zurückgelenkt und verglühen in der Luft. Dabei können manchmal kleine Metallstücke übrigbleiben. Andere kaputte Satelliten bleiben im All. Zusammen mit alten Raketenteilen bilden sie den sogenannten Weltraumschrott.
Weil Satelliten sehr schnell fliegen, können bei Zusammenstößen viele neue Trümmer entstehen. Dann müssen andere Satelliten ausweichen. Manchmal leuchten Satelliten als helle Punkte am Himmel oder ihre Funksignale erschweren Untersuchungen im Weltall.
Deshalb möchte die Europäische Weltraumorganisation ESA Weltraumschrott aus dem All entfernen. Sie will auch dafür sorgen, dass bei neuen Missionen möglichst wenig neuer Schrott entsteht. Das ist nicht einfach, denn die Länder haben unterschiedliche Regeln.



Wer sollte sich darum kümmern, dass im All weniger Weltraumschrott entsteht?