Kameras für Fußball-Schiedsrichter
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Fußball soll Spaß machen und fair sein. Leider ist der Umgang auch bei den Nichtprofis im Fußball nicht immer gerecht. Deshalb testen einige Fußballverbände jetzt kleine Kameras am Körper. Diese Kameras heißen Bodycams (gesprochen: "Boddi-Kämms").

Manchmal kommt es bei Spielen im Amateurfußball zu Schubsereien und sogar Prügeleien.
Amateurfußballerinnen und Amateurfußballer sind Spielerinnen und Spieler, für die Fußball kein Beruf ist.
Deshalb tragen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in der Kreisliga B in Gelsenkirchen nun Bodycams. Das sind kleine Kameras, die am Körper befestigt werden.
In der Saison 2024/2025 wurden 5.450 Fälle von Gewalt oder schweren Beschimpfungen gemeldet. Über 800 Spiele mussten sogar abgebrochen werden.
Bekannt sind diese Zahlen durch die Spielberichte der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Sie schicken ihre Berichte an den Deutschen Fußball-Bund, kurz DFB.
Die Berichte zeigen auch: Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter werden besonders oft angegriffen. Deshalb sollen sie besser geschützt werden.
Dafür haben der DFB, der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen und der Weltfußballverband ein gemeinsames Projekt gestartet: Seit September 2026 tragen die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in der Kreisliga B in Gelsenkirchen Kameras am Körper. Diese Kameras heißen Bodycams.
Ob die Bodycams wirklich helfen, ist noch nicht klar. Das Projekt hat gerade erst begonnen. Nun wird beobachtet, ob die Spiele dadurch friedlicher werden.



Wie könnte man dafür sorgen, dass bei Fußballspielen alle fair miteinander umgehen?